© Michael Danner

Internationale Gluck Festspiele gastierten in Bayreuth

Konzertante Opernaufführung an zwei Spielstätten

Bayreuth – Die Internationalen Gluck Festspiele mit ihrem Intendanten Prof. Michael Hofstetter gastierten für zwei konzertante Opernaufführungen in Bayreuth. Während am Freitag, 08.05., die Oper „Iphigenie in Aulis“ im großen Saal des Friedrichsforums dargeboten wurde, lud man am Samstag, 09.05., mit der Oper „Paride ed Elena“ in das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus.

Christoph Willibald Gluck, fast 100 Jahre vor Richard Wagner geboren, beeinflusste mit seiner Musik die geistige Welt der Romantik und hatte mit seinen Werken auch großen Einfluss auf die mythologischen Erzählungen des Festspielgründers vom Grünen Hügel. Wagner verehrte Gluck und erwies ihm mit seiner Neuorchestrierung und der deutschen Übersetzung der „Iphigenie in Aulis“ seine Hochachtung.

Die Oper „Paride ed Elena” zählte zu den Höhepunkten der diesjährigen Gluck Festspiele. Uraufgeführt 1770 in Wien übernahm damals Glucks Lieblingskastrat Giuseppe Milico die Rolle des Paride. Mehr als 200 Jahre später wurde die Rolle nun vom Sopran Samuel Mariño gesungen, womit er an die Tradition der Uraufführung anknüpfte. Roberta Mameli vervollständigte in der Partie der Elena die Besetzung.

Die Herzensretter waren bei beiden Veranstaltungen mit einem Einsatzteam vor Ort und standen für die rasche erste Hilfe zur Verfügung.