Drittklässler in erster Hilfe ausgebildet
Bayreuth – Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen“ wurden an der Grundschule Heinersreuth 42 Kinder der 3. Jahrgangsstufe in Maßnahmen zur ersten Hilfe ausgebildet.
Zu Beginn erarbeiteten sich die Kinder unter leichter Mithilfe der beiden Trainer den Inhalt eines Verbandkastens und übten danach das Hilfeholen sowie das Absetzen des Notrufs mit den fünf Ws über die Notrufnummer 112. Bei der anschließend praktisch ausgelegten Ausbildung zu schulspezifischen Notfällen lernten die Schülerinnen und Schüler einen Einmal-Kühlpack bei Verbrennung bzw. Verbrühung anzuwenden und die Brandwunde mit einem sterilen Verbandtuch zu bedecken. Weitere praktische Übungen wie ein Ellenbogen-/Fingerkuppenverband mit dem Wundschnellverband (Pflaster), ein Kopfverband mit Kompresse und Mullbinde, das Anlegen eines Druckverbands am Unterarm mit einem Verbandpäckchen und die Seitenlage mit vorheriger Bewusstseins- und Atemkontrolle ergänzten die Ausbildung. Theoretisch besprach man während der vier Unterrichtseinheiten das Vorgehen bei einem Sonnenstich und bei Nasenbluten und erfuhr einiges über den Eigenschutz sowie die Händedesinfektion.
Im kommenden Schuljahr sollen die nun ausgebildeten Schülerinnen und Schüler, die dann ja die Großen im Schulhaus sein werden, die Lehrkräfte bei der Umsetzung der ersten Hilfe an der Schule unterstützen.

