Herzensretter bei neun Heimspielen im Einsatz
Bayreuth – Die Herzensretter waren auch beim neunten und letzten Heimspiel des Rollstuhlsportvereins Bayreuth (RSV) in der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga in der Oberfrankenhalle im Einsatz. Insgesamt zehn Mitglieder standen an diesem Tag noch einmal für die schnelle Erste Hilfe parat und feuerten die Mannschaft um Spielertrainer und Herzensretter Mitglied Sebastian Gillsch an.
Es hätte schon ein riesengroßes Wunder gebraucht, wenn der RSV den sportlichen Abstieg noch abwenden hätte wollen. Mit einem Sieg im Saisonfinale gegen den BBC Münsterland und einer gleichzeitigen Niederlage der RBB Iguanas München gegen den RSV Lahn-Dill (38:78) hätte dies nämlich noch funktionieren können. Die rund 200 Zuschauenden und die Mannschaft konnten nach dem ersten Viertel (12:15) auch noch hoffen, doch eine Tempoverschärfung des Gegners im zweiten Viertel und zunehmende Foulprobleme der Gastgeber sorgten für eine 15 Punkte Halbzeitführung der Gäste, die das Spiel in der zweiten Halbzeit souverän verwalteten und am Ende deutlich mit 50:82 als Sieger vom Feld gingen.
Sportlich gesehen beendet der RSV damit die Saison mit nur einem Sieg zuhause gegen die RBB Iguanas München (46:45) auf dem letzten Tabellenplatz. Auch die Landeshauptstädter hatten nur ein Spiel in der Saison gewinnen können, nämlich das Rückspiel gegen den RSV (80:71). Somit entschied der direkte Vergleich über Abstieg und Klassenerhalt, den die Iguanas aufgrund der mehr erzielten Körbe gegen den RSV gewannen.
Die Herzenretter stellten bei allen neun Heimspielen (8-mal in der Oberfrankenhalle und einmal in der Graf-Stauffenberg-Turnhalle in Bamberg) den Betreuungsdienst und kamen dabei auf rund 90 Stunden Einsatzzeit. Neben erwachsenen Einsatzkräften konnten auch die Herzensretter KIDS & TEENS erste Erfahrungen im Einsatz gewinnen.

